Herren News Saison 18/19

Nichts zu holen in und gegen die HSG Illertal

HSG Illertal – Herren 32:21 (16:10)
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Am späten Sonntagnachmittag unterlagen die Lindauer Handballer nach einer desolaten Leistung der HSG Illertal mit 32:21 (16:10).

Dass dem TSV Auswärtsspiele nicht liegen, ist ja bekannt. Wenn die besagte Begegnung dann auch noch an einem Sonntag stattfindet, ist ein Sieg so gut wie ausgeschlossen. Auch wenn sich diese Aussage stark nach Aberglauben anhört, spielten die Lindauer Akteure über weite Strecken, als ob sie dieser Überzeugung wären.

Einzig die Anfangsphase machte den mitgereisten Zuschauern Mut, dass es eventuell doch etwas zu holen gab. Durch gute Zuspiele an den Kreis und die in Szene gesetzten Halbspieler konnten die Lindauer in den ersten zehn Minuten der Partie sehr gut mit den konterstarken Illertalern mithalten. Ab der Mitte der ersten Halbzeit lies die Konzentration im Angriff und der Abwehr stark nach und so konnten die Gastgeber durch einfache Tore, sei es über Konter oder den Positionsangriff, zum Pausenstand von 16:10 davonziehen.

Sichtlich geschockt gingen die Lindauer in die Kabine und kamen geradezu ängstlich wieder heraus. Nach Wiederanpfiff geling auf Lindauer Seite einfach nichts mehr. Die Spieler schafften es in der zweiten Halbzeit nicht ein einziges Mal ordentlich mit Druck auf die Abwehr zu stoßen und so musste aus den wildesten Positionen aufs Illertaler Gehäuse geworfen werden. Die dadurch entstandenen Fehlwürfe waren ein gefundenes Fressen für den Torhüter, der ein ums andere Mal seine Außenspieler mit einem Konterpass auf die Reise Richtung Lindauer Tor schickte. Durch diese einfachen Gegentore gerieten die TSVler immer weiter ins Hintertreffen, weswegen die Moral nur noch weiter sank und man bis zum Schlusspfiff keinerlei Chance hatte die Niederlage abzuwenden. So stand es nach 60 Minuten 32:21 für die HSG Illertal und die Lindauer mussten sichtlich geknickt die Heimreise antreten.

Für den TSV spielten:

Tor: Stefan Weiher Thomas Brombeis; Feld: Elias Bräu (1), Daniel Wagner (5), Jakob Hellmuth, Alexander Haller (3/2), Norbert Knechtel (3), Sebastian Lorenz, Philipp Poppe (1), Jeremias Delgado, Timo Schilz, Nils Wieczorek, Christoph Grübel, Robert Broszio (8);

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